Corona-Virus

Mona

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Naja, dann wünsche ich dir mal, dass du das richtige Land findest und man dort auch nach Covid19 auf dich und deine Qualifikationen wartet.
Man sollte vielleicht mal meine Bekannte fragen, die ziemlich gesund an Covid19 verstorben ist, wie Fake die Krankheit ist?
 

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Du würfelst ein bisschen viel durcheinander.

Covid ist nicht wie Grippe und die Sterblichkeit massiv höher (in den USA Faktor 15+). Die Langezeitfolgen sind erheblich und 0 vergleichbar. Ich sehe das auch beruflich, der Impact im Life & Health Bereich ist im Milliardenbereich.

Ist es eine Pandemie? Ja, ist es. Gibt es Pandemiepläne? Ja, nur waren die teilweise weder aktuell noch die Regierungen - und auch nicht die Bevölkerung - darauf vorbereitet, diese anzuwenden und umzusetzen. Mit Panikmache und sich bereichern hat das Ganze auch wenig zu tun. Wenn du vor einem Feuer stehst, schaust du auch nicht zu nur um zu schauen, wie es sich entwickelt. Man trifft Entscheidungen - und ich beneide keinen Politiker um seinen Job - und manche stellen sich dann nicht als die Besten heraus. Hat man grundsätzlich etwas falsch gemacht? Vermutlich nicht, es kann sich nicht jedes Land wie Neuseeland einfach abschotten. Wenn, dann hätte man 3-4 Wochen einen richtig harten Lockdown wie in einigen chinesischen Städten machen sollen, Leute einsperren, etc. Aber das will man ja auch nicht (ich übrigens auch nicht, denn das wäre Diktatur). Gibt es Leute die Geld verdienen? Ja, die gibt es immer, ob mit oder ohne Krise. Diejenigen, die sich zu Unrecht bereichert haben, sollen zur Rechenschaft gezogen werden, allen anderen sei es gegönnt.

Ein grosses Problem: die Bevölkerung in Europa - aber auch Nordamerika - kennt (abgesehen vom 2. Weltkrieg) keine derartigen Krisen und Pandemien in den letzten 2-3 Generationen. Ja, es gab die Hongkong Grippe und die asiatische Grippe aber die scheint im Gedächnis nicht oder kaum präsent zu sein. Wie man mit Pandemien umgeht ist unbekannt, man konnte auch nichts von Vorgenerationen lernen. Das sieht in Asien ein bisschen anders aus, bestes Beispiel dafür sind z.B. die Masken. Der Aufschrei bei uns war und ist riesig, absurde Theorien dass die Masken krank machen, etc und in Asien ist es Normalität. Im Winter sind viele im öV mit Make unterwegs, im Sommer etwas weniger. Und wir sind Wohlstandsverwöhnt, die "Probleme" welche die Leute anprangern sind ein Witz und auch Verschwörungstheorien sind gefühlt ein Syndrom dafür.

Zu Ausbildung und Studium: braucht man ein Studium? Nein, braucht man nicht. Wenn man aber in gewissen Bereichen arbeiten will, dann ist es halt entweder eine Grundvoraussetzung oder ein Kriterium um einen Job zu kriegen. Das übrigens in den USA noch viel mehr als in Europa oder konkret Deutschland; und in den USA ist die Wahl bzw. der Name der Universität noch viel wichtiger als Kriterium als in Deutschland. Denn ob du hier in Berlin, Hamburg oder München zur Uni/FH bist, das interessiert kaum jemand - ja, einige sind führend in gewissen Bereichen oder in der Forschung aber das färbt gefühlt kaum auf Studierende ab - in den USA ist das bei Bewerbungen ein Ratingkriterium.
 
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Ulrich

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Apropos, Nachbarin von uns hatte heute Nachmittag ihren Impftermin.

Heute Morgen hat sie ein positives Corona-Testergebnis bekommen.

Dumm gelaufen.
 

Suze

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Naja, dann wünsche ich dir mal, dass du das richtige Land findest und man dort auch nach Covid19 auf dich und deine Qualifikationen wartet.
Man sollte vielleicht mal meine Bekannte fragen, die ziemlich gesund an Covid19 verstorben ist, wie Fake die Krankheit ist?
Der Neffe meiner Freundin ist ueberigens im Alter von 21 Jahren an Covid verstorben, nachdem er zwei Monate im KH lag. Einer ihrer Kollegen, der in TX lebte, starb mit 35 an Covid. Soviel zu 'Panikmache' und 'nicht schlimmer als Grippe', Colt
 

Suze

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Apropos, Nachbarin von uns hatte heute Nachmittag ihren Impftermin.

Heute Morgen hat sie ein positives Corona-Testergebnis bekommen.

Dumm gelaufen.
Das hab' ich jetzt schon etliche Male gehoert, dass geimpfte Leute positiv auf Covid testeten. Allerdings nicht unbedingt am naechsten Tag
 

Ulrich

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Das hab' ich jetzt schon etliche Male gehoert, dass geimpfte Leute positiv auf Covid testeten. Allerdings nicht unbedingt am naechsten Tag
Das hast Du missverstanden. Sie haette heute geimpft werden sollen, aber mit einem positivem Test (sprich: aktiven Infektion) kannst Du Dich nicht impfen lassen. Jetzt darf sie mindestens ein oder zwei Monateauf die Impfung warten (wobei das dann ja nicht so kritisch ist, unter der Annahme, dass sie dann erst mal eine natuerlich Immunitaet hat).
 

nycfan

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Natürlich ist Covid 19 keine Grippe. Es ist deutlich ansteckender und wir hatten nicht rechtzeitig genug Impfstoff. Bei Grippe steht zur Saison i.d.R. ausreichend Impfstoff zur Verfügung mit einer Wirksamkeit >50%. Dennoch gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Grippesaisons mit 25000 Toten (Basis Übersterblichkeit). An Corona sind bisher knapp 73k gestorben. Würde man nur die Übersterblichkeit zugrunde legen, wäre die Zahl wohl weitaus niedriger.
Kommen wir nun zu den wirtschaftlichen Folgen. Alle großen Einzelhandelsunternehmen in Deutschland sind im Lebensmitteleinzelhandel zuhause. Gegen Edeka, Rewe, Aldi oder die Schwarz Gruppe (Lidl, Kaufland) sind Karstadt Kaufhof, Media Saturn und C&A Umsatzzwerge. H&M macht weltweit noch nicht einmal 25% des Umsatzes der Schwarz Gruppe. Der Online Handel hatte vor der Pandemie große Probleme weiter zu wachsen. Amazon hatte bereits darüber nachgedacht im stationären Handel aktiv zu werden.
Die Politik hat unter dem Deckmantel der Pandemie den großen Handelsunternehmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil verschafft. Die Beschränkungen trafen ja nur die kleineren Non-Essentials. Unterm Strich haben die Coronamaßnahmen, durch die existenzbedrohende Einschränkung kleiner und mittlerer Unternehmen, die Marktbereinigung/Konzentration der kommenden 10 Jahre in 12 Monaten vorweggenommen .
Ich will das nicht bewerten, aber ich bin einfach nicht dumm genug zu glauben, dass die Chance sich bei Aldi anzustecken geringer ist als beim inhabergeführten Klamotten Laden. Über Amazon brauchen wir gar nicht zu reden. Hier kaufen inzwischen Leute ein, die vor der Pandemie noch nicht einmal wussten was Onlineshopping ist.
Ich bin kein Verschwörungstheoretiker aber m. E. gehen die Einschränkungen in Deutschland und Europa, weit über das notwendige Maß hinaus. Vor allem aber dauern sie viel zu lange an. In 12 Monaten hat man keine Pläne entwickelt um die vulnerablen Gruppen zu schützen ohne die ganze Bevölkerung in "Geiselhaft" zu nehmen.
 

Admin

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Die Übersterblichkeit gegenüber der Grippe liegt locker zwischen 0.5 und 1% aber darum alleine geht es nicht, die Schäden und Langzeitfolgen sind das Schlimme. Die ausgelasteten Krankenhäuser und das überlastet Pflegeperosonal sind das Problem, gibt es bei der Grippe nicht.

Lebensmitteleinzelhandel war schon immer gross, erstaunt ja auch nicht weiter. Wieso du aber den Umsatz von einem Konzern mit Fokus Lebensmittel (und einer der grössten der Welt) mit einem schwedischen Modeunternehmen vergleichst, ist mir ein Rätsel. Was für eine Aussage willst du damit treffen? Und was für einen unfairen Wettbewerbsvorteil soll die Politik denn Handelsunternehmen verschafft haben und wem genau?

Hat die Pandemie Amazon nochmals etwas beflügelt? Ja klar, wie jeden etablierten Onlineshop, es gibt wohl kaum einen, der nicht profitiert hätte. Aber mit Amazon haben auch wieder viele kleine Unternehmen profitiert, denn vieles wird gar nicht (mehr) alleine von Amazon selbst verkauft sondern von Dritten. Amazon ist seit Jahren im stationären Handel tätig, die Ankündigung, das auch in Deutschland als eine der grössten Volkswirtschaften der Welt zu machen (sie haben ja kein Datum genannt) erstaunt ensprechend nicht. Aber damit verdient Amazon nicht das grosse Geld, das kommt von AWS und wird in den nächsten Jahren deutlich zulegen.

Strenge Regeln? Schon mal die Massnahmen in Chile angeschaut? Oder in China? Das sind / waren strenge Massnahmen. Was denkst du wie die Bevölkerung in Deutschland reagiert hätte, wenn man die Wohnung über Wochen und Monate nicht mehr verlassen darf oder nur mit einer Sondergenehmigung (die nicht so einfach zu erhalten ist)? Das hätte ja erst recht zu einem Aufstand geführt.

Hat man mit einigen Entscheidungen versagt? Ja. Weiss man im Nachgang alles besser? Ja. Hätte man mit einem Lockdown à la China es besser bremsen können? Ja klar, aber wie oben erwähnt, kommt auch mit einem Preis...
 

Colt

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"Hinterher ist man immer schlauer."
Deutschland hatte genug Zeit zuzuschauen, was in anderen Ländern passiert und Maßnahmen zu ergreifen, weils selber erst deutlich später betroffen war. Abgesehen davon, dass schon allein Aufgrund der Menschendichte hier das Thema ernster ist, als in anderen Ländern. Wenn die Polititk selbst das nicht schafft, ganz ehrlich, dann ist man in einer Anarchie scheinbar besser aufgehoben, als mit deutschen Politikern. Statt dessen haben diese Politiker wieder das gemacht was sie am besten können: NICHTS.

Jetzt hat man schön abgewartet, bis es schlimm genug geworden ist, dass man aus den ganzen Lockdowns-Auf-und-Abs nie wieder heraus kommt, anstatt rechtzeitig gleich einen richtigen zu machen (z.B. den Karneval abzusagen, während in anderen Ländern bereits Triage angewendet werden musste). Da hätte man dann auch gleich die Negativ (oder auch Positiv)-Beispiele der anderen Länder heranziehen können, das Volk für einen harten Lockdown zu überzeugen. Und wenn ich mir die Demonstrationsfaulheit und Staatshörigkeit der Deutschen im Vergleich zu anderen Ländern anschaue, dann hätte ein harter Lockdown sehr wol funktionieren können. Zumindest probieren hätte man es sollen.

Und ganz ehrlich, die Gehsundheitsversorgung ist in Deutschland schon lange völlig unterbesetzt. Jetzt bezahlt DE den Preis dafür, in dem die Wirtschaft in Grund und Boden gezwungen werden muss, nur wegen Personalmangels in den Krankenhäusern. Es würde mich nicht wundern, wenn die Industrie den Staat noch in Grund und Boden klagt, wegen der vielen schwachsinnigen Entscheidungen und vor allem die, die nicht getroffen wurden. Es ist einfach lächerlich, das Politiker für ihre Fehlentscheidungen NIE die Verantworung übernehmen. Bei den gigantischen Schäden die sie teils anrichten, gibt es garkeine Strafen, die das wieder wett machen könnten. Das fällt dann zwar auf die Steuerzahler zurück die dann noch ärmer werden aber vielleicht geschiet denen das dann auch irgendwo Recht. Manchmal hab ich einfach das Gefühl unsere Politik ist die dümmste und faulste der Welt und das Volk ebenso.
Wenn ich im Supermarkt einkaufen bin und die Leute dort erzählen, wie froh sie sind, in Coronozeiten in Deutschland zu sein, dann könnte ich einfach nur das Kotzen bekommen. Die sollen erstmal die nächsten Jahre abwarten, wenn die ganzen irsinnigen Rettungsgelder auslaufen, und die 15. Welle die Löhne noch tiefer runter drückt und die Arbeitslosenzahlen noch weiter steigen und die Politiker weiter rumquacksalben "das dient eurer Sicherheit"...

Und Statisken traue ich schon lange nicht mehr. Wenn man mehr testet, findet man auch mehr Positive. In solchen Situationen mit absoluten statt relativen Zahlen zu arbeiten ist sowieso der allergrößte Schwachsinn und dient definitiv nur der Panikmache. Die Medien haben von Statistikerstellung ohnehin keine Ahnung, der Zuschauer erst recht nicht und diejenigen die die Statistiken erstellen, drehen sie sich so zurecht, wie sie am meisten davon profitieren. Ich habe damals auch schon Verwandte an Grippe verloren. Die ganzen Grippesorten haben auch jüngere Menschen getötet und teils für Langzeitschäden gesorgt. Aber für Grippe interessiert sich eben keiner, weils die schon zu lange gibt. Heute werden die Menschen teils schon mit "an Corona gestorben" betitelt, weil sie einen tötlichen Autounfall hatten und bei der anschließenden Obduktion Corona positiv getestet wurden. Schaut doch nur in die Vergangenheit. Es wurde immer gelogen und betrogen und mit Corona hat heute aber jeder eine weiße Weste und alle Statisken sind absolut ehrlich?

Es ist kaum zu übersehen, ich bin einfach nur wütend. Corona bringt eben nicht nur faule Zombiefirmen zum Vorschein sondern auch wieder besonders die generelle Dummheit der Menschheit. Alle benehmen sich wie kopflose Hühner. Nicht auszumahlen was passiert, würde mal wirklich ein Menschheits gefährdendes Problem auftauchen. Die Menschheit würde einfach elend zugrunde gehen, obwohl sie mehr als genug Zeit zum Reagieren gehabt hätte. Wird vielleicht wirklich mal Zeit, dass eine KI die Weltherrschaft übernimmt und die Menschheit in einen riesigen Kindergarten einsperrt, um sie vor sich selbst zu schützen.


Das Problem ist doch: Trotz der ganzen Fortschritte sind beinahe alle immernoch auf dem geistigen Niveau von Neandertalern. So wird unser eigener Fortschritt zum Verhängniss, wenn irgendwann einer dieser Neandertaler eine Granate oder einen Atomsprengkopf hernimmt, um damit sein Steak weich zu kloppen.
 
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Colt

Well-Known Member
Und das viel zitierte Argument "jedes Menschenleben ist es Wert um jeden Preis geschützt zu werden, egal was es kostet" lasse ich auch nicht gelten, wenn in Kriegen Kollateralschäden zu tausenden in der Zivilbevölkerung hingenommen werden, während sich die Pharmaindustrie gleichzeitig an Menschen die eigentlich sterben wollen, dumm und dusselig verdient, auf Kosten der Steuer- und Krankenversicherungszahler. Das ist auch nur ein Argument, welches man sich so zurecht dreht, wie man gerade am meisten davon profitiert.
 
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