E1 durch Franchise?

† Rabiene

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Greencard
Also koennte Ezri auch ein E beantragen und muesste nicht auf einen Lotterygewinn hoffen...denn sie hat ja einen.:pc....
 

Ezri

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Also koennte Ezri auch ein E beantragen und muesste nicht auf einen Lotterygewinn hoffen...denn sie hat ja einen.:pc....
Jo könnte ich, aber das ist ein absolutes Nischengeschäft und eignet sich überhaupt nicht, um sich davon zu ernähren.
 

Ezri

Adminchen
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Es haben alle mal klein angefangen...;)..aber zu wissen das man koennte wenn man wollte ist doch nicht schlecht..
Das ist wohl richtig, aber selbst in Alaska oder Kanada gehört der Schlittenhundesport nicht zum Breitensport, aber wenn man das machen würde, müßte man ebenfalls vor Ort sein. Am besten auf den jeweiligen Veranstaltungen einen Stand und der Rest via Internet.
Da aber die Schlitten, die ich anbiete, hangemacht sind (sowas gibts halt nicht von der Stange), ists auch recht schwierig kürzere Lieferfristen zu haben. Für ein Geschäft USA müßte ich also ein Lager in USA anlegen und das kostet jede Menge Zeit und jede Menge Geld.

Es ist daher auch gut zu wissen, wo man seine Grenzen hat ;)
 

VanillaTwilight

Well-Known Member
Also, ich blick langsam nimmer durch.
Das letzte, was ich erfuhr, war die Mindestsumme von 100,000 USD beim Fall E-2. Dann heißt es wieder, es komm auf den Einzelfall an.
Bei E-1 dürfte es ja nicht viel anders sein.
Aber mal generell:
Muss man sich direkt ans deutsche Konsulat in Frankfurt wenden, wenn man es ganz genau wissen will?
Die schwammige Ausdrucksweise nervt manchmal. Bürokraten...
 

Ezri

Adminchen
Administrator
Das liegt da dran, dass es keine feste vorgeschriebene Summe gibt, das sind immer nur Empfehlungen.
Wenn ich gefragt werde, antworte ich immer: Man sollte soviel Geld mitnehmen, wie man in Ausrüstung/Gebäude etc investieren muss plus dem, was man für mindestens ein Jahr Leben in den USA ohne Einnahmen aus dem Geschäft braucht. Denn man muss bzw. sollte damit rechnen, dass man im ersten Jahr der Geschäftsgründung erstmal rote Zahlen schreibt.
 

VanillaTwilight

Well-Known Member
Also, in Frankfurt ist definitiv ein Konsulat, das alle Visa ausstellt ;)

@Ezri:
Ja, denk ich doch auch mal, aber so, wie man mir das in der zitierten Mail vermittelt hat, hat ein Kleinstbetrieb fast keine Chancen.
So, wie ich das hier im Thread überflogen habe, muss man seine Tochtergesellschaft in den USA zuerst anmelden durch jemanden dort und erst dann kann man mit einem ÜBERZEUGENDEN Businessplan das Visum ansteuern oder lieg ich da falsch?
Heißt das, ich kann wen beauftragen, mir ein Firmengebäude ( gleichzeitig Zuhause, aber das braucht ja keiner wissen ;) ) zu kaufen, damit ich des E-1 bzw E-2 Visums würdig bin? Omg, ich raff's nimmer, ey
 

Ezri

Adminchen
Administrator
Für Dich käme aus meiner Sicht nur das E2-Investorenvisum in Frage. Dafür gelten folgende Regeln:

E-2 INVESTORENVISUM


  • Der Investor (entweder eine Person oder Firma) muss Staatsbürger eines Vertragslandes sein
  • Die Investition muss beträchtlich sein, d. h. die Firma sollte mehr umsetzen als nur den Lebensunterhalt für den Investor und die Familie und sollte einen wesentlichen Beitrag zur amerikanischen Wirtschaft leisten. Die Höhe der Investition richtet sich nach der Art und Größe der Firma
  • Es muss in eine existente Firma investiert werden. Spekulative oder nicht-aktive Investitionen qualifizieren nicht. Freie Gelder auf Bankkonten oder ähnliche Anlagen werden nicht als Investition betrachtet
  • Der Investor muss die Kontrolle über alle Gelder haben und die Investition muss im wirtschaftlichen Sinne ein Risiko darstellen („investment must be at risk“). Darlehen abgesichert durch Anleihen der Firmeninvestition sind nicht erlaubt
  • Der Investor muss in die USA kommen, um das Geschäft aufzubauen oder zu leiten. Der Antragsteller, wenn nicht der Hauptinvestor, muss in der Position als Geschäftsführer, Manager oder spezialisierter Facharbeiter tätig sein. Einfache Fachkräfte oder Hilfsarbeiter qualifizieren nicht.
Quelle: https://https://www.usa-auswandererforum.com/e-visa/193-handels-oder-investoren-e1-e2-visum.html

Dazu muss ich allerdings sagen, dass 10.000,-€ die Du irgendwo erwähntest, bei weitem nicht langen.
Wie ich schon schrieb, Du solltest genug Geld auf der Bank haben, dass Du mindestens ein Jahr ohne Einkommen durch deine Tätigkeit in den USA überleben kannst.

Bei diesem Punkt: Es muss in eine existente Firma investiert werden. <--- bin ich mir etwas unsicher. Allerdings kenn ich tatsächlich nur Fälle, wo die Leute mit diesem Visum ein Geschäft (meistens Restaurant) tatsächlich von jemand anderem übernommen haben.
 
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