E1 durch Franchise?

#21
ich lese gerade

"Das E-1 Visum steht qualifizierten Mitarbeitern von Firmen zur Verfügung, welche substantiellen Handel mit den USA betreiben. Ein selbständiger Unternehmer kann sich genauso für dieses Visum qualifizieren, wie Angestellte kleiner bis multinationaler Unternehmen. Im Gegensatz zum L-1 Visum muss kein Standort außerhalb der USA existieren. Ein US-Unternehmen muss allerdings in jedem Fall bestehen, bzw. gegründet worden sein."

Also damit erübrigt sich zwar meine Frage von eben.

Aber: Es muss ein US Unternehmen gegründet werden.

Das heisst ich müsste rüber Firma anmelden wieder heim, und dann E1 Visa beantragen? Das ist doch hirnrissig!
Kann ich einen Freund damit beauftragen mit der Gründung? das kost ja so gut wie nichts die Gründung, richtig?
 

Ezri

Adminchen
Administrator
#22
Guck mal nach Beiträgen von Nusskiller, der hat sowas in der Art gemacht. Unternehmen in Deutschland und dann eine Filiale in den USA gegründet und sich dann selber hin entsendet, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.
Ich werd mal Nusskiller anschreiben, vielleicht mag er hier ja noch was zu schreiben :)
 

† Rabiene

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#23
War eine Weile gar nicht da. Also fpr E1 brauche ich eine existente deutsche Firma? Mal im Ernst ich kann doch nicht mit einer deutsche Firma an den Hacken auswandern? Wer kümmert sich denn hier um den Krams? Verstehe ich nicht.
Was verstehst du denn daran nicht?

Ich lehne mich mal aus dem Fenster und sage das du mit einem onlinehandel weder das E1 noch ein E2 bekommst, denn du kannst dein Geschaeft ja von jedem Ort der Welt ausueben,ausserdem bringen dir beide Visa keine Greencard..Geschaeft weg ,ab nach Hause..
 

Nusskiller

Well-Known Member
Greencard
#24
Aber: Es muss ein US Unternehmen gegründet werden.

Das heisst ich müsste rüber Firma anmelden wieder heim, und dann E1 Visa beantragen? Das ist doch hirnrissig!
Kann ich einen Freund damit beauftragen mit der Gründung? das kost ja so gut wie nichts die Gründung, richtig?
Genau so ist es. Wir haben das ganze im Anfang des Jahres "durchgemacht". Ich kann dich aber ermutigen, das ganze ist viel einfacher als oft in den Foren heiß diskutiert (Vorausgesetzt man erfüllt die Anforderungen!!!).

However, der prinzipielle Ablauf ist wie folgt:
Es muss eine Deutsche Firma (oder eine Firma in einen Land existieren das für Treaty Trader qualifiziert ist). Mit E1 können Mitarbeiter oder Inhaber der Firma entsendet werden, allerdings muss die Firma schon eine gewisse Zeit nachweislich existieren (in unserem Fall war es mind. 1 Jahr). Weiterhin muss die Firma nachweislich reellen Handel mit den USA betreiben, d.h. es muss ein Austausch von Waren oder Dienstleistungen nachgewiesen werden können. In unserem Fall mussten wir anhand von Bestellungen und Frachtbriefen der letzten 12 Monate den Handel nachweisen. Ein Online-Handel auf Provisionsbasis qualifiziert NICHT für ein E1, egal ob du 1000 Euro oder 50000 Euro im Monat Provision hast.

Zusätzlich dazu muss es eine Firma in den USA geben, in dem du als Inhaber eingetragen bist. Wer die Firma gründet spielt dabei natürlich keine Rolle - du Kannst also auch einen Freund beauftragen. Diese Firma steht dann auch im Visum.

Sind alle Voraussetzungen erfüllt, kannst du den Visa Antrag ausfüllen, abschicken und die Visa-Antragsgebühr zahlen. Das Konsulat meldet sich nach kurzer Zeit bei dir ob sie noch etwas brauchen oder gleich mit der Einladung zum Interview. Alles in allem hat es bei uns vom Antrag bis zum Visum weniger als 4 Wochen gedauert.

Ich hoffe das sorgt für etwas Klärung rund um E1-Fragen...

Viele Grüße aus California!
 

† Rabiene

Well-Known Member
Greencard
#25
Das heisst ich müsste rüber Firma anmelden wieder heim, und dann E1 Visa beantragen? Das ist doch hirnrissig!
Kann ich einen Freund damit beauftragen mit der Gründung? das kost ja so gut wie nichts die Gründung, richtig?
Nein, wie Nusskiller schon schreibt,anmelden kann das jeder fuer dich..nur das Problerm was ich sehe ist,das es nur ein onlinehandel ist
 

Nusskiller

Well-Known Member
Greencard
#26
Nein, wie Nusskiller schon schreibt,anmelden kann das jeder fuer dich..nur das Problerm was ich sehe ist,das es nur ein onlinehandel ist
Hallo Rabiene,
Onlinehandel an sich ist kein Problem - wir haben schließlich auch "nur" einen Onlineshop. Wichtig ist, dass man selber auch den Versand der (physischen) Waren vornimmt und nicht nur als "Vermittler" auftritt.
 

† Rabiene

Well-Known Member
Greencard
#27
also das du meine Bestellung fertig machst und losschickst und das kannst du nur wenn du in USA lebst? Was passiert wenn du nicht in USA lebst,kann ich dann nicht bestellen?

Wie haste das denn mit dem Investieren und Arbeitsplaetze geregelt?..Sorry das ich so doof frage....dein Nick sagt mir zwar was aber ich weiss nicht mehr genau..

Aber anyway, zum Firma anmelden mbraucht man keinen der sich daran eine Nase verdient,richtig?
 

Nusskiller

Well-Known Member
Greencard
#28
also das du meine Bestellung fertig machst und losschickst und das kannst du nur wenn du in USA lebst? Was passiert wenn du nicht in USA lebst,kann ich dann nicht bestellen?

Wie haste das denn mit dem Investieren und Arbeitsplaetze geregelt?..Sorry das ich so doof frage....dein Nick sagt mir zwar was aber ich weiss nicht mehr genau..

Aber anyway, zum Firma anmelden mbraucht man keinen der sich daran eine Nase verdient,richtig?
Zum letzten Punkt: Nein, man braucht nicht zwingend einen Anwalt o.Ä.

Zu deiner ersten Frage: Es geht nicht darum ein Visum zu bekommen und hier ein schönes Leben zu führen, sondern darum dass die Firma gut läuft und sich entwickeln kann. Um das voranzubringen, erhält man das Visum. Und genau haben wir es in unserem Business Plan auch verdeutlicht. Mit dem Büro hier vor Ort, können wir viel besseren Kundenservice bieten und unseren Handel weiter ausbauen und Steigern. Unsere Firma in Deutschland läuft weiter und die eigentlichen Versandaufgaben übernimmt unser Mitarbeiter.

Falls du dich mit der Thematik E-1 schonmal befasst hast: Es gibt keine Bindung an Schaffung von Arbeitsplätzen oder Investitionen.
 
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