Freiberufler - Welches Visum?

† Rabiene

Well-Known Member
Greencard
Hylander;11626. meinte:
Nur so aus rein akademischem Interesse an der Thematik: Darf ich in meinem USA
Urlaub für einen *deutschen* Arbeitgeber tätig werden? :D

was verstehst du an dem Satz "du darfst im Urlaub bzw. ohne Visa nicht arbeiten..nicht?
Uralub ist Urlaub und Arbeit benoetigt ein Visa....


Wie sieht das ganze denn aus wenn ich für eine *deutsche* Firma in den USA
arbeite? Also z.B. ich arbeite für...pff... sagen wir Mercedes, und die sagen ich soll doch mal in ihr Werk nach Californien fliegen für ein paar Monate. Als Angestellter
gibts da doch sowas wie ein Entsendegesetz oder sowas? Wie genau geht das in
dem Fall (als Angestellter jetzt)?
Das waere ein L-Visa..dafuer musst du aber in den letzen 3 jahren min. 1 jahr..um bei deinem Beispiel zu bleiben..bei Mercedes gearbeitet haben..dann kommt es noch auf dne Job an ob L1 a oder L1B...

Nach oben gelesen würd ich mir ja fast denken das ich es in diesem Fall als
Angestellter sogar noch einfacher hätte, oder?
Auch Angestellte bekommen die Visa nicht hinterher geschmissen...;)
 

Hylander

Member
was verstehst du an dem Satz "du darfst im Urlaub bzw. ohne Visa nicht arbeiten..nicht?
Uralub ist Urlaub und Arbeit benoetigt ein Visa....

Um ehrlich zu sein verstehe ich nicht wie ein Land mir verbieten kann was ich in meinem Urlaub dort tue, solange es absolut nichts mit dem Land zu tun hat (wie bei dem Beispiel "Urlaub in USA und Arbeit für deutschen AG (vom Hotelpool aus, mit meinem Laptop)).
Stell dir das dochmal bitte vor, du liegst da in Miami am Strand, checkst deine Mails und antworteste auf eine, und dann kommt ein SWAT Team der Einwanderungsbehörde vorbei oder wie :D

Auch Angestellte bekommen die Visa nicht hinterher geschmissen...;)

Klar, aber scheinbar reicht bei euch ja ein Visa während ich ne Greencard bräuchte.
 

Ezri

Adminchen
Administrator
Um ehrlich zu sein verstehe ich nicht wie ein Land mir verbieten kann was ich in meinem Urlaub dort tue, solange es absolut nichts mit dem Land zu tun hat (wie bei dem Beispiel "Urlaub in USA und Arbeit für deutschen AG (vom Hotelpool aus, mit meinem Laptop)).
Stell dir das dochmal bitte vor, du liegst da in Miami am Strand, checkst deine Mails und antworteste auf eine, und dann kommt ein SWAT Team der Einwanderungsbehörde vorbei oder wie :D
Klar kann das Land es. Wenn Du in ein Land reist, hast Du dich an die Landesgesetze zu halten. Wenn es Gesetz ist, daß Männer doofe Sepplhosen tragen müssen, dann mußt Du dich da halt auch dran halten. Ob es irgendeinen Sinn für Dich macht, ist dabei völlig unerheblich.
Klar, aber scheinbar reicht bei euch ja ein Visa während ich ne Greencard bräuchte.

Die Visa-Gesetze sind halt nicht immer fair, aber daran können wir leider auch nix ändern

;)
 

Emmaglamour

Well-Known Member
Greencard
Darf ich in meinem USA
Urlaub für einen *deutschen* Arbeitgeber tätig werden? :D
Wo wäre denn dann der Arbeitserfüllungsort?
Naaaaaaaaaaaaaa?
Richtig, in den USA.

Und was brauchst Du, um in den USA zu arbeiten?
Naaaaaaaaaaaaaa?
Richtig, eine Arbeitserlaubnis.

Geht also nicht.

Also z.B. ich arbeite für...pff... sagen wir Mercedes, und die sagen ich soll doch mal in ihr Werk nach Californien fliegen für ein paar Monate. Als Angestellter gibts da doch sowas wie ein Entsendegesetz oder sowas? Wie genau geht das in dem Fall (als Angestellter jetzt)?
Für Angestellte gibt es das Entsendungsvisum (L).

Nach oben gelesen würd ich mir ja fast denken das ich es in diesem Fall als
Angestellter sogar noch einfacher hätte, oder?
Ja, hättest Du.
Um ehrlich zu sein verstehe ich nicht wie ein Land mir verbieten kann was ich in meinem Urlaub dort tue, solange es absolut nichts mit dem Land zu tun hat (wie bei dem Beispiel "Urlaub in USA und Arbeit für deutschen AG (vom Hotelpool aus, mit meinem Laptop)).
Es hat doch mit den USA zu tun, wenn Du Dich nun mal physisch im Land aufhältst und von dort aus tätig wirst. Nochmal, weil's so ein schönes Wort ist: Ausschlaggebend ist der Arbeitserfüllungsort. Punkt. Und das weiß ich so genau, weil ich vor meinem Greencarderwerb als Freiberuflerin sieben Jahre lang die Freude hatte, mich damit auseinanderzusetzen. :D
Stell dir das dochmal bitte vor, du liegst da in Miami am Strand, checkst deine Mails und antworteste auf eine, und dann kommt ein SWAT Team der Einwanderungsbehörde vorbei oder wie
Ja, wenn Du Pech hast ist das so.

Hier im Forum findest Du sogar Fälle wie jenen, dass eine mit einem Amerikaner verheiratete deutsche Greencardinhaberin, die just ein Kind bekommen hatte, für einige Wochen in der Mutterschafts-Anfangszeit ihre Eltern eingeladen hatte. Die Mutter erzählte am POE, sie wolle die Tochter besuchen und ein bisschen mit dem neugeborenen Enkel aushelfen. Die Einreise wurde verweigert, weil das illegale Arbeit gewesen wäre.

Klar, aber scheinbar reicht bei euch ja ein Visa während ich ne Greencard bräuchte.
Das ist doch aber - sehr direkt formuliert - Dein Problem und nicht das Problem der USA. Dann musst Du eben Deine Kunden dort akquirieren, wo Du auch tätig werden darfst. Also vorzugsweise innerhalb der EU. Oder Du musst Wege der externen Zuarbeit finden, die Du für Deine US-Kunden von Europa aus gestalten kannst.
 

† Rabiene

Well-Known Member
Greencard
Um ehrlich zu sein verstehe ich nicht wie ein Land mir verbieten kann was ich in meinem Urlaub dort tue,
das musst du auch nicht verstehen..die Gesetze sind so..wir koennen nix dafuer..und in D darfste als Auslaender auch nicht einfach soarbeiten..also das gilt nicht nur fuer USA....;)

Stell dir das dochmal bitte vor, du liegst da in Miami am Strand, checkst deine Mails und antworteste auf eine, und dann kommt ein SWAT Team der Einwanderungsbehörde vorbei oder wie :D
Tja..dann wuerde ich sagen wenn du keine gute Erklaerung hast,hast du ein Problem....aber ich denke das war ein schlechtes Beispiel...

Klar, aber scheinbar reicht bei euch ja ein Visa während ich ne Greencard bräuchte.
Was hat das jetzt mit uns zu tun..du hast doch nach Angestellten -visa gefragt..;)
 

† Rabiene

Well-Known Member
Greencard
Hier im Forum findest Du sogar Fälle wie jenen, dass eine mit einem Amerikaner verheiratete deutsche Greencardinhaberin, die just ein Kind bekommen hatte, für einige Wochen in der Mutterschafts-Anfangszeit ihre Eltern eingeladen hatte. Die Mutter erzählte am POE, sie wolle die Tochter besuchen und ein bisschen mit dem neugeborenen Enkel aushelfen. Die Einreise wurde verweigert, weil das illegale Arbeit gewesen wäre.

Eeeecht..wo?...Fred her....
 

Emmaglamour

Well-Known Member
Greencard
Eeeecht..wo?...Fred her....
Im neuen alten AWF haben wir dazu noch keinen Fred. Im alten alten AWF gab's den. Aber weil das ein externes Forum ist, kann ich darauf nicht verlinken.

Aber es war CWR, wenn ich mich recht erinnere, die diese fabelhafte Ankedote beisteuern konnte.
 

† Rabiene

Well-Known Member
Greencard
Im neuen alten AWF haben wir dazu noch keinen Fred. Im alten alten AWF gab's den. Aber weil das ein externes Forum ist, kann ich darauf nicht verlinken.

Aber es war CWR, wenn ich mich recht erinnere, die diese fabelhafte Ankedote beisteuern konnte.
ach..ok..danke...
 

Buckyball

Hungerkugel
Greencard
Wie heisst das, "Der Krug geht solange zum Brunnen bis er bricht". Klar ist, niemand kann so einen quasi virtuellen Job kontrollieren, wenn aber jemand x Mal im Jahr einreist gibt es irgendwan Probleme und frueher oder spaeter fliegt ziemlich sicher alles auf. Als Resultat endet das in einer Einreisesperre, ich tippe mal Minimum 10 Jahre. Da ist die Frage ob man das riskieren will.
 

Frogsta

Active Member
Also....
wenn ich im Urlaub im Las Vegas bin, und Abends für nen Kunden noch was auf meinem Laptop bearbeite, dann mach ich mich doch net strafbar, oder doch?
Und wenn ich das tagsüber mache? Und wenn ich das zwei Tage hintereinander mache? Und wenn ich das net in Las Vegas sondern in Boston mache, wo der Kunde seinen Sitz hat? Und wenn ich das beim Kunden im Büro auf dem eigenen Laptop mache?

Ich find's ja nett das ihr mir helfen wollt, aber ich würde gerne wissen *warum* das so ist, wie ihr sagt, und wo die grenzen zur Illegalität sind. "Geht halt nicht" ist da nicht sehr hilfreich...


Also, wenn Du Deinen Hauptsitz in Deutschland hast, und dein Kunde irgendwo in USA ist, kannst Du natürlich für diesen Arbeiten. Du darfst nur deinen Wohnsitz nicht in den USA haben, und nicht länger als 90 Tage bleiben.

Denn, überleg mal wieviele Service Techniker aus Deutschland zum Kunden in die USA fliegen - ihren Job machen und nach einer Woche wieder verschwunden sind. Die bräuchten ja sonnst auch alle ein Visum.
Ich kenne einige die 1 bis 2mal im Jahr hier sind, irgendwelche Machinen wieder reparieren und anschmeisse und dann wieder zurück nach deutschland fliegen........
 
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