Visumspflicht für Europäer

Ezri

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#1
Aus Angst vor Dschihadisten: Amerikaner drohen Europa mit Visumpflicht - Politik - FAZ

Die Vereinigten Staaten haben Angst vor Dschihadisten, die mit europäischen Pässen einreisen. Deshalb bereitet der Heimatschutzminister eine Reform vor. Er könnte von der EU verlangen, mehr Daten zu sammeln und zu übermitteln als bisher.
Ähm... die sollten erstmal selber dafür sorgen, dass ihre Pässe sicher sind. Dank dem uralten SSN-System ist Identitätsdiebstahl in den USA nun wirklich einfach... :vogel
 

Ace

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#2
Der ganze ESTA-Quatsch kommt ja schon fast einem Visum gleich... ich wäre ja mal dafür, dass die EU/Schengen für die Amerikaner genau so ein System einführt, aber nur für Amerikaner. Die sollten den selben Quatsch durchmachen müssen, den sie anderen zumuten. Sowohl für die Visums-freie Einreise, als auch für Visa.
 

Jeffrey

Gesperrt - kann sich nicht benehmen
#3
Wenn es doch aber der Sicherheit dient. Deutschland ist ja in dieser Hinsicht doch sehr nachlaessig, wenn es um Eireise ins Merkel-Paradies geht. jeff..
 

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#4
Der ganze ESTA-Quatsch kommt ja schon fast einem Visum gleich... ich wäre ja mal dafür, dass die EU/Schengen für die Amerikaner genau so ein System einführt, aber nur für Amerikaner. Die sollten den selben Quatsch durchmachen müssen, den sie anderen zumuten. Sowohl für die Visums-freie Einreise, als auch für Visa.
Ich schaue mir ganz gerne Zoll Dokus im Fernsehen an; vor einer Weile lief eine Folge über den Zoll in Australien, bei der unter anderem ein Amerikaner kontrolliert wurde.

Der hat sich ja sowas von aufgeregt, was die ganze Kontrolle und Fragerei über seine Reisepläne, ob er Geld dabei habe, etc. alles soll. Es wären persönliche Fragen die sie nix angehen würden und er steigerte sich richtig rein. Er wäre das erste und letzte Mal in Australien wenn man hier so behandelt wird, würde jedem zu Hause sagen wie schlecht der Zoll und das Land sei, etc.

Das Beste war aber die Antwort auf eine Aussage des Zollbeamten, dass es in Amerika ja sicher auch solche Kontrollen und Fragen gibt -> Nein, gäbe es nicht... es stellte sich dann noch raus, dass er die USA bisher noch nie verlassen hat, ja ne ist klar *kopfschüttel*

Anyhow, ESTA kommt effektiv einem Visum gleich, insbesondere seit sie die Fragen erweitert haben. Bald muss man wohl einen zehnseitigen Lebenslauf einreichen und es wird überprüft ob man vielleicht schon im Kindergarten oder beib der Geburt im Krankenhaus mit möglichen Terrorverdächtigen in Kontakt kam.
 

anjaxxo

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#5
Na, fuer die strengen Kontrollen koennen die amerikanischen Buerger ja nix. Wenn unser Staat beschliessen wuerde, noch strengere Kontrollen zu haben, dann faende ich das auch doof, in anderen Laendern dafuer bestraft zu werden.

Ich finde die Kontrollen in den USA auch nicht sooo schlimm. Was mich nervt sind die Officers, die einen wie beim Militaer im Kommandoton antreiben. Das finde ich teilweise echt grenzwertig, ist aber ja auch nicht ueberall so. Wahrscheinlich einfach dumme Menschen, denen man etwas Macht und eine Uniform gegeben hat. Das kennt man ja weltweit.
 

Ezri

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#6
Na, fuer die strengen Kontrollen koennen die amerikanischen Buerger ja nix. Wenn unser Staat beschliessen wuerde, noch strengere Kontrollen zu haben, dann faende ich das auch doof, in anderen Laendern dafuer bestraft zu werden.
Hier hat keiner geschrieben, dass amerikanische Bürger etwas für die strengen Kontrollen können oder für die Verschärfung von ESTA (was in der Tat einem Visum schon gleich komt). :gruebel
Ich finde die Kontrollen in den USA auch nicht sooo schlimm. Was mich nervt sind die Officers, die einen wie beim Militaer im Kommandoton antreiben. Das finde ich teilweise echt grenzwertig, ist aber ja auch nicht ueberall so. Wahrscheinlich einfach dumme Menschen, denen man etwas Macht und eine Uniform gegeben hat. Das kennt man ja weltweit.
Es geht hier auch nicht um die Kontrollen in den USA, obwohl ich es schon befremdlich fand, dass man bei der Einreise seine Fingerabdrücke abgeben muss.

Es geht hier da drum, dass USA sagt: Entweder verschärft Europa ihre Einreisekontrollen und -bedingungen oder EU-Bürger müssen künftig ein Visum beantragen, wenn sie Urlaub in den USA machen wollen. In der EU muss man noch nicht seine Fingerabdrücke bei der Einreise hinterlassen und ESTA müssen zumindest US-Bürger für die EU wohl auch nicht machen, bevor sie Europa besuchen dürfen (okay, das hab ich jetzt geraten).
Das schürt die US-Paranoia, sie meinen irgendwelche Terroristen reisen in die EU ein, fälschen sich einen EU-Pass und reisen dann in die USA weiter, um dort irgendwelche Anschläge zu begehen. :vogel
 

anjaxxo

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#7
Der ganze ESTA-Quatsch kommt ja schon fast einem Visum gleich... ich wäre ja mal dafür, dass die EU/Schengen für die Amerikaner genau so ein System einführt, aber nur für Amerikaner. Die sollten den selben Quatsch durchmachen müssen, den sie anderen zumuten. Sowohl für die Visums-freie Einreise, als auch für Visa.


Hier hat keiner geschrieben, dass amerikanische Bürger etwas für die strengen Kontrollen können oder für die Verschärfung von ESTA (was in der Tat einem Visum schon gleich komt). :gruebel
Das nicht, aber Ace wollte die Amerikaner mit schaerferen Kontrollen strafen, die ja nix fuer die Einreisepolitik ihrer Regierung koennen, mehr habe ich ja nicht gesagt.

Ich schaue mir ganz gerne Zoll Dokus im Fernsehen an; vor einer Weile lief eine Folge über den Zoll in Australien, bei der unter anderem ein Amerikaner kontrolliert wurde.

Der hat sich ja sowas von aufgeregt, was die ganze Kontrolle und Fragerei über seine Reisepläne, ob er Geld dabei habe, etc. alles soll. Es wären persönliche Fragen die sie nix angehen würden und er steigerte sich richtig rein. Er wäre das erste und letzte Mal in Australien wenn man hier so behandelt wird, würde jedem zu Hause sagen wie schlecht der Zoll und das Land sei, etc.
Das Beste war aber die Antwort auf eine Aussage des Zollbeamten, dass es in Amerika ja sicher auch solche Kontrollen und Fragen gibt -> Nein, gäbe es nicht... es stellte sich dann noch raus, dass er die USA bisher noch nie verlassen hat, ja ne ist klar *kopfschüttel*

Anyhow, ESTA kommt effektiv einem Visum gleich, insbesondere seit sie die Fragen erweitert haben. Bald muss man wohl einen zehnseitigen Lebenslauf einreichen und es wird überprüft ob man vielleicht schon im Kindergarten oder beib der Geburt im Krankenhaus mit möglichen Terrorverdächtigen in Kontakt kam.
Es geht hier auch nicht um die Kontrollen in den USA, obwohl ich es schon befremdlich fand, dass man bei der Einreise seine Fingerabdrücke abgeben muss.

Es geht hier da drum, dass USA sagt: Entweder verschärft Europa ihre Einreisekontrollen und -bedingungen oder EU-Bürger müssen künftig ein Visum beantragen, wenn sie Urlaub in den USA machen wollen. In der EU muss man noch nicht seine Fingerabdrücke bei der Einreise hinterlassen und ESTA müssen zumindest US-Bürger für die EU wohl auch nicht machen, bevor sie Europa besuchen dürfen (okay, das hab ich jetzt geraten).
Das schürt die US-Paranoia, sie meinen irgendwelche Terroristen reisen in die EU ein, fälschen sich einen EU-Pass und reisen dann in die USA weiter, um dort irgendwelche Anschläge zu begehen. :vogel
Hier hatte ich mich auf den Beitrag vom Admin bezogen.
 

domnk

Well-Known Member
#8
Das schürt die US-Paranoia, sie meinen irgendwelche Terroristen reisen in die EU ein, fälschen sich einen EU-Pass und reisen dann in die USA weiter, um dort irgendwelche Anschläge zu begehen. :vogel
Also es geht weniger um gefaelschte als um ganz regulaere Paesse. Die EU-Staaten, im Gegensatz zu den USA, kaempfen vermehrt mit dem Problem von radikalisierten Individuen die nach Syrien in den Krieg ziehen und anschliessend in die EU zurueck kehren. Das Phaenomen laesst sich empirisch belegen, inwieweit es tatsaechlich ein Problem ist kann man natuerlich debatieren. Eine etwas umfassandere Diskussion findet sich etwa hier. Nur um das Problem in den richtigen Rahmen zu setzen.

Zu anjaxxo's Punkt: Natuerlich koennte man sagen wir sollten die andere Wange hinhalten. Aber im Endeffekt laesst sich nur so politisch etwas bewegen. Ich lese in den Kommentaren US-amerikanischer Medien selten von Widerstand gegen repressivere Einwanderungskontrollen, denen US-Amerikaner (im Ausland) selten ausgesetzt sind. Aber: ich habe noch von jedem Amerikaner eine Beschwerde ueber die langen Wartezeiten an der UK Grenze gehoert. Es hat sich leider eingebuergert, dass sich die USA (Land und Buerger) Rechte herausnehmen, die sie gegen sich nie akzeptieren wuerden. Und das ist meine pragmatische Einschaetzung und nicht wirklich aus einer Ablehnung den USA gegenueber heraus gesagt. Hier nur an die Vernunft zu appelieren greift zu kurz.
 

Ezri

Adminchen
Administrator
#9
Gibt es denn auch Daten über radikalisierte US-Bürger, die nach Syrien reisen, ggf. über irgendwelche Umwege?
 
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