E1 - kurzer Bericht

Nusskiller

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#1
Hallo @all

Wir waren heute beim Konsulat und unser E1 wurde mit vollen 5 Jahren bewilligt.

Hier die kurze Geschichte dazu (Handelsvisum)

In 2007 haben wir mit unserem Online-Shop begonnen. Anfangs mit nur 1-2 Bestellungen im Monat, hat sich alles gut entwickelt und wir versenden nun mittlerweile bis zu 300 Bestellungen im Monat.

Da wir Produkte von Deutschland in die USA importieren, qualifizieren wir uns für ein E1 Handelsvisum. Um nun den Handel weiter auszubauen, und die Versandkosten für die Kunden zu senken, werden wir eine Niederlassung in den USA betreiben, um die Artikel von dort aus versenden zu können.

Vor 4 Wochen haben wir den Visa-Antrag gestellt. Wir haben und bei einem US Anwalt erkundigt, der riet uns zu L1. Kosten für die Abwicklung: ca. 2500 $ plus Visa Gebühren. Dann haben wir uns bei AD in B. erkundigt. Nach einem Telefonat mit einer "Beraterin" konnte ich sie von dem E1 überzeugen. Kosten bei AD: ca. 3000 € inkl. MWSt. plus Visa Gebühren.
Nunja - unser Geschäft läuft zwar gut, aber das wir Geld mit so vollen Händen ausgeben können, ist leider nicht der Fall... Also haben wir alle Unterlagen nach den Vorgaben auf der Botschaftsseite zusammengestellt, beide DS160 und 156E ausgefüllt, Visagebühr überwiesen und alles zum Konsulat geschickt.
Eine erste Antwort kam nach ca. 7 Tagen - Das E-Visa Team wollte noch Unterlagen zum Beleg des Handels während der letzten 12 Monate haben. Kein Problem - Kopieen einiger Belege gemacht, Zahlungseingänge kopiert und wieder alles zum Konsulat.
Nächste Antwort kam nach 5 Tagen - Einladung zum Interview.

Der Besuch im Konsulat war ganz ok. Die Formalitäten für das Visa wurden zuerst erledigt, also Fingerprints usw. Danach warten auf das Gespräch mit dem Konsulats-Beamten. (ca. 1h) Das hat dann ca. 15 Minuten gedauert. (War auf Englich, aber kein Problem (Wer ein E-Beantrag sollte schließlich dem Englischen wenigesten etwas mächtig sein))

Nun müssen wir noch auf die Pässe warten, und dann kann es los gehen. :usa

Viele Grüße,
Nusskiller
 

anjaxxo

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#4
Ich auch, was kann ich denn bei euch aus Deutschland kaufen? :habenwill

Sind so einige Sachen, die man hier vermisst.
 

Emmaglamour

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#5
Herzlichen Glückwunsch! Das ist ja super gelaufen. :hurra
Dann drücke ich mal die Daumen, dass der Neustart in den USA ebenso reibungslos abläuft wie der Visumsantrag.
 

domnk

Well-Known Member
#7
Gratuliere! :)

Wobei es mich jetzt interessiert, ist das L1 um so viel teurer als das E1? Welche Vorteile bieten sich durch das E Visum außerdem? Normalerweise liest man ja eigentlich immer, dass es mit dem L leichter ist permanenter zu bleiben (sofern man das will). :)
 

Nusskiller

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#8
Das L1 wird sehr häufig beantragt, da es von den Anforderungen her nicht so schwierig ist. Die "Grundgebühr" ist relativ günstig mit 105 Euro pro Antragsteller.
Die Nachteile sind folgende: Dauer erstmal für 1 Jahr, danach kann verlängert werden um ein weiteres Jahr (kostet wieder 105 Euro). Wenn diese Zeit um ist, muss man das Land für mindestens 6 Monate verlassen (bitte korrigieren, wenn die Länge nicht ganz korrekt sein sollte). Weiterhin muss man eine "Security Fee" von 500 $ bei jedem Antrag zahlen. Dies soll das Ausnutzen des L1 als "schnelles Einwanderungsvisums" verhindern - also 2x 500 $ zu den 210 € dazu, dann ist man schon bei ca. 900 Euro pro Person für 2 Jahre und muss dann wieder weg.
Sicher kann man theoretisch auf GreenCard gehen, aber ob man das nach nur einem oder 2 Jahren schon durchbekommt ist fragwürdig - sicher gibt es hier auch Ausnahmen, aber die Regel dürfte es nicht sein.
 

† Rabiene

Well-Known Member
Greencard
#9
Wobei es mich jetzt interessiert, ist das L1 um so viel teurer als das E1? Welche Vorteile bieten sich durch das E Visum außerdem? Normalerweise liest man ja eigentlich immer, dass es mit dem L leichter ist permanenter zu bleiben (sofern man das will). :)
Das eigentliche Visum ist billig..das was teuer wird ist meist der Anwalt ueber den es geht...

Die Nachteile sind folgende: Dauer erstmal für 1 Jahr, danach kann verlängert werden um ein weiteres Jahr (kostet wieder 105 Euro). Wenn diese Zeit um ist, muss man das Land für mindestens 6 Monate verlassen (bitte korrigieren, wenn die Länge nicht ganz korrekt sein sollte). Weiterhin muss man eine "Security Fee" von 500 $ bei jedem Antrag zahlen. Dies soll das Ausnutzen des L1 als "schnelles Einwanderungsvisums" verhindern - also 2x 500 $ zu den 210 € dazu, dann ist man schon bei ca. 900 Euro pro Person für 2 Jahre und muss dann wieder weg.
ich glaube du verwechselts da was...ein L wird auf 3 jahre ausgestellt und kann 1 x verlaengert werden bis max 5 jahre und man muss das land nicht verlassen mit L...
Sicher kann man theoretisch auf GreenCard gehen, aber ob man das nach nur einem oder 2 Jahren schon durchbekommt ist fragwürdig - sicher gibt es hier auch Ausnahmen, aber die Regel dürfte es nicht sein.
Du kannst eigentlich nach 1 Woche die Gc beantragen lassen durch den AG..nur machen die das halt nicht.....wir haben unsere GC nach 1.5 Jahren beantragt...
 

Nusskiller

Well-Known Member
Greencard
#10
Hallo Rabiene,
ich weiß nicht, ob es das gleiche ist, wenn man ein L-1 als Angestellerter bekommt oder für die eigene Firma. Bei Variante 1, muss man ja auch mindestens 1 Jahr angestellt sein in dem Unternehmen, was einen entsendet. Ist man selber Inhaber der Firma (oder selbstständig) spielt die Dauer keine Rolle. Aber egal - das gehört eigentlich eh nicht in diesen Fred... ^^
 
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