DNA

Mona

Well-Known Member
#1
Es scheint das neue Hobby vieler Amerikaner, aber auch Deutscher, die hier leben zu sein. Massenweise werden voellig unkritisch Speichelproben zu Ancestry und anderen Datenbanken geschickt, um die Abstammung zu erfahren.
Ich wuerde nie meine DNA freiwillig fuer einen Spass herausgeben, ich habe keine Kontrolle, wie die Daten verwendet werden, ob sie verkauft, oder mit anderen Stellen geteilt werden. Krankenkassen, aber auch Arbeitgeber wuenschen schon lange eine DNA Datenbank, um Risiken aussortieren zu koennen.
Wie seht Ihr das?
 
Gefällt mir: Ezri

Ulrich

Well-Known Member
Citizen
#2
Ganz aktuell: A Major DNA-Testing Company Is Sharing Some of Its Data With the FBI. Here’s Where It Draws the Line

Ein dickes, fettes NEIN von mir. Habe ich auch meiner Frau gesagt, als sie anfragte, ob das was fuer Weihnachten waere.

Leider Gottes ueberdenken ja auch Verwandte nicht, was sie potentiell fuer andere Familienmitglieder anrichten, wenn sie sich selber so einen Spass goennen.

Aus dem Artikel:

A study last year estimated that only 2% of the population needs to have done a DNA test for virtually everyone’s genetic information to be represented in that data.
 

Ezri

Adminchen
Administrator
#3
Halte das auch für keine gute Idee... Wer weiß, was man damit alles für einen Blödsinn anstellen kann. :oma
 

FuAn

Well-Known Member
#4
Abgesehen davon was ist der Informationsgehalt? Was bedeutet 3% abstammung X etc. ich hab den Sinn bisher absolut nicht verstanden außer dass die Unternehmen natürlich die Daten frei Haus geliefert bekommen und dafür auch noch bezahlt werden...
 

anjaxxo

Super-Moderator
Mitarbeiter
Moderator
Citizen
#5
Ganz was anderes, aber ich wuerde mir ja auch freiwillig nie eine Abhoeranlage ins Haus holen.... Ist fuer mich ein Raetsel, wie Leute dafuer Geld ausgeben, sich Alexa ins Haus zu holen.
 
Gefällt mir: Ezri

Ayne

Well-Known Member
#8
Zur DNA:
ich würde es für mich nicht machen, wer will, der soll.
Man sollte bei der Sache aber bedenken was man machen will, wenn sagen wir unerwartete Ergebnisse zu Tage kommen. Ausserdem weiss ja auch niemand, was in ein paar Jahren damit alles gemacht werden kann, also ist es doch eine ziemliche Zeitbombe.
Bei mir lösen solche Dinge immer unangenehme Assoziationen aus, hier nämlich die Ahnenforscherei im 3. Reich, wo es für die Parteizugehörigkeit darum ging, keine jüdischen Vorfahren zu haben, sonst war nämlich Essig.
Übertragen auf die USA: sind da am Ende noch nichtweisse Vorfahren? Ogottogott....
 
Oben