Der Südwesten

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YesWECanDEl

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Der Südwesten


Die Region unterscheidet sich vom angrenzenden Mittleren Westen in puncto Wetter (trockener), Bevölkerung (weniger dicht besiedelt) und ethnischer Zusammensetzung (starker hispanoamerikanischer und indianischer Einfluß). Außerhalb der Städte liegen riesige offene Flächen, die meisten davon Wüste. Sowohl der atemberaubende Grand Canyon als auch das Monument Valley gehören zu dieser Region. Letzteres stellt den wunderschönen landschaftlichen Hintergrund für viele Westernfilme. Das Monument Valley liegt im Navajo Reservat, der Heimat des größten amerikanischen Indianerstammes. Südlich und östlich davon liegen Dutzende Reservate anderer Indianerstämme, u.a. die der Hopi, Zuni und Apachen.Teile des Südwestens gehörten einst zu Mexiko. Die USA erhielten das Land nach dem mexikanisch-amerikanischen Krieg 1846-48.Die Bevölkerung der Region wächst rapide, wobei besonders Arizona als Refugium für Rentner auf der Suche nach warmem Klima mit den südlichen Staaten konkurriert. Seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts sind die Wüstenregionen kontinuierlich geschrumpft. In den 1860er Jahren erstreckte sich das Ödland vom Mississippi Tal bis fast zum Pazifik. Aber die Siedler erkannten, dass auf den Prärien Mais angebaut werden konnte. Das Weideland konnte Rinder und Schafe ernähren und erlaubte auch den Anbau von Weizen. Als die Siedler weiterhin die Wüste kultivierten, schrumpfte seine Größe. Dämme am Colorado und an anderen Flüssen und Aquädukte leiten Wasser in die vormals kleinen Städte Las Vegas, Nevada, Phoenix, Arizona und Albuquerque, New Mexico. Hierdurch konnten sie zu Metropolen anwachsen.



Arizona










Arizona, The "Grand Canyon State"

Abbreviation: AZ



Die Bezeichnung Arizona leitet sich von "arizonac" ab, einem Wort aus der Sprache der Papago Indianer, das "Ort der kleinen Quelle" bedeutet. 1912 wurde Arizona der 48. Bundesstaat der USA, der letzte von insgesamt 48 zusammenhängenden Staaten. Arizona, das einst als fast nutzlose Wüste galt, zählt heute zu den wohlhabenden Staaten - und ist außerdem der am stärksten wachsende Bundesstaat der USA. Er besitzt eine Vielzahl an Farmen, Bodenschätzen, und die herstellende Industrie wächst ebenso schnell wie die Bevölkerung. Umfangreiche Bewässerungssysteme haben die Wüste in reiches Ackerland verwandelt. Zwar sind die Wüstensommer sehr heiß, aber die Winter sind warm und angenehm. Ferienranches, historische Orte und eine bezaubernde Landschaft locken Reisende nach Arizona. Das herausragende Naturdenkmal ist der Grand Canyon, eines der sieben Weltwunder.




GOVERNMENT:
Capital: Phoenix



STATISTICS:
Population (July 2003): 5,580,811; National Rank: 18; Percent change since April 2000: 8.8%
Land Area: 113,642 sq mi. (296,400 sq km)
10 largest cities (2003): Phoenix, 1,388,416; Tucson, 507,658; Mesa, 432,376; Glendale, 232,838; Scottsdale, 217,989; Chandler, 211,299; Tempe, 158,880; Gilbert, 145,250; Peoria, 127,580; Yuma, 81,605
ECONOMY:
Total Gross State Product 2003 est. ((millions of dollars): 182,208(% of U.S. total: 1.7)
Per Capita Personal Income 2001: $25,878; National rank: 38 (85% of the national average)
State Exports 2002 (millions of dollars): 11,871: National Rank: 16
Agriculture: Cattle, cotton, dairy products, lettuce, nursery stock, hay.
Industry: Copper and other mining, electric equipment, transportation equipment, machinery, printing and publishing, food processing, electronics, tourism.


http://az.gov/webapp/portal/


Travel

· Arizona State Tourist Office

http://www.arizonaguide.com/


· Arizona State Parks (State of Arizona)

http://www.pr.state.az.us/




New Mexico









New Mexico, the "Land of Enchantment"

Abbreviation: NM



Die Spanier bezeichneten das Gebiet nördlich und westlich des Rio Grande als "New Mexico". Im Jahre 1912 wurde New Mexiko als 47. Staat aufgenommen. Es wird wegen seiner landschaftlichen Schönheit und reichen Geschichte auch „verzaubertes Land" genannt. 1540 durchquerte der spanische Eroberer Coronado auf seiner Suche nach den sagenhaften sieben goldenen Städten das heutige New Mexiko. Der Staat hat einen großen hispanischen Bevölkerungsanteil, denn vom 16. Jahrhundert bis 1846 unterstand das Gebiet spanischer Kontrolle. Der Einfluss der dort lebenden Apachen zeigt sich in der Kunst und Kultur. Die Gegenwart der Pueblo Indianer ist ebenfalls deutlich zu sehen, vor allem in ihren Gebäuden als Teil des "Old West" (Wilden Westen) war New Mexiko für seine Cowboys und Viehtriebe bekannt. Die landschaftliche Palette reicht von rosafarbener Wüste bis zu schneebedeckten Bergen. Wer geschichtlich interessiert ist, kann indianische Ruinen, Forts der alten „Frontier" und spanische Missionen besuchen. Indianische Zeremonien, spanische Fiestas und lokale Rodeos zählen zu den Anziehungspunkten für Touristen.




GOVERNMENT
Capital: Santa Fe


STATISTICS
Population (July 2003): 1,874,614; National Rank: 36; Percent change since April 2000: 3.1%
Land Area: 121,365 sq mi. (314,334 sq km); National Rank: 5
10 largest cities (2000): Albuquerque, 448,607; Las Cruces, 74,267; Santa Fe, 62,203; Rio Rancho, 51,765; Roswell, 45,293; Farmington, 37,844; Alamogordo, 35,582; Clovis, 32,667; Hobbs, 28,657; Carlsbad, 25,625
ECONOMY
Total Gross State Product 2001 (millions of dollars): 55,426
Per Capita Personal Income (2001): $23,081; National Rank: 48 (76% of the national average)
State Exports 2002 (millions of dollars): 1,196; National Rank: 43
Agriculture: Cattle, dairy products, hay, nursery stock, chilies.
Industry: Electric equipment, petroleum and coal products, food processing, printing and publishing, stone, glass, and clay products, tourism.


http://www.state.nm.us/


Travel

· State of New Mexico Tourist Office

http://www.newmexico.org/index2.php

· New Mexico State Parks (State of New Mexico)

http://www.emnrd.state.nm.us/emnrd/parks/



Oklahoma









Oklahoma, the "Sooner State"

Abbreviation: OK



Der Name Oklahoma leitet sich von zwei Worten in der Sprache der Choctaw Indianer ab: Okla (Menschen) und Humma (Rot). Im Jahr 1889 gab der amerikanische Kongress 2 Millionen Morgen Land für weiße Siedler frei (davor durften dort nur amerikanische Ureinwohner, die ihr Land hatten verlassen müssen, siedeln). Das erste von mehreren "Land-Rennen" (Land run) begann. Einige der Siedler wurden "Sooners" genannt, denn sie hatten ihr Land bereits vor der offiziellen Freigabe des Gebietes abgesteckt. 1907 wurde Oklahoma der 46. Staat. Oklahoma ist ein wichtiger Bundesstaat für die Versorgung mit Brennstoff und Lebensmitteln. Tausende von Öl- und Erdgasquellen überziehen die Landschaft. Millionen von weißgesichtigen Kühen grasen auf den flachen Ebenen und niedrigen Hügeln Oklahomas. Die fruchtbaren Felder liefern riesige Mengen an Weizen. Will Rogers, der berühmte Cowboy-Humorist aus Oklahoma, hat einmal gesagt: „Es müßte ein Gesetz geben, das es jedem verbietet nach Europa zu reisen, der noch nicht gesehen hat, was unser Land zu bieten hat." Er dürfte dabei auch an einige Sehenswüdigkeiten seines Heimatstaates gedacht haben. Zu den Anziehungspunkten Oklahomas gehören wunderschöne Landschaften, Indianersiedlungen und beeindruckende moderne Gebäude.




GOVERNMENT
Capital: Oklahoma City


STATISTICS
Population (July 2003): 3,511,532; National Rank: 28; Percent change since April 2000: 1.8%
Land Area: 68,679 sq mi. (177,877 sq km); National Rank: 20
10 largest cities (2003 est.): Oklahoma City, 523,303; Tulsa, 387,807; Norman, 99,197; Lawton, 91,730; Broken Arrow, 83,607; Edmond, 71,643; Midwest City, 54,662; Enid, 46,436; Moore, 44,987; Stillwater, 41,320
ECONOMY
Total Gross State Product 2003 est. (millions of dollars): 100,383 (% of U.S. total: 0.9)
Per Capita Personal Income 2001: $24,945; National Rank: 40 (82% of the national average)
State Exports 2002 (millions of dollars): 2,444; National Rank: 37
Agriculture: Cattle, wheat, milk, poultry, cotton.
Industry: Transportation equipment, machinery, electric products, rubber and plastic products, food processing.

http://www.oklaosf.state.ok.us/


Travel

· State of Oklahoma Tourist Office

http://www.oklatourism.gov/

· Oklahoma Historical Society - Sites and Museums

http://www.okhistory.org/

http://www.ok-history.mus.ok.us/mas/maspage.htm


Texas








Texas, the "Lone Star State"

Abbreviation: TX



Die Bezeichnung Texas ist ein spanischer Name, der sich von einem indianischen Wort für "Freunde" oder "Verbündete" ableitet. 1836 erlangte die Republik Texas seine Unabhängigkeit von Mexiko. Im selben Jahr kam es zur bekannten Belagerung der Alamo, in deren Verlauf die Pioniere Jim Bowie und Davy Crockett starben. Es wurde 1845 der 28. Bundesstaat. Texas ist der zweitgrößte Bundesstaat der Vereinigten Staaten. Obwohl es eine bewegte Geschichte an der Siedlungsgrenze hat, ist Texas ein Hauptproduzent von Öl und besitzt wichtige Industrie- und Bankenzentren. Die „Frontier Cowboys" mit ihren 10-Gallonen-Hüten waren lange ein Symbol für Texas. Es gibt immer noch Cowboys, die durch die weiten Ebenen reiten und riesige Viehherden vor sich her treiben. Und Cowboyhüte und -stiefel gehören immer noch zur Alltagskleidung vieler Texaner auf dem Land. Dennoch kann ein Texaner heute ebenso wahrscheinlich ein Arbeiter auf einem Ölfeld oder ein Wissenschaftler in einem Labor sein wie ein Cowboy. Einige der beliebtesten Urlaubsorte von Texas liegen an der Golfküste. Sandstrände ziehen sich entlang der Küste, die ideal ist zum Schwimmen, Bootfahren und Tiefseeangeln.




GOVERNMENT
Capital: Austin


STATISTICS
Population (July 2003): 22,118,509; National Rank: 2; Percent change since April 2000: 6.1%
Land Area: 261,914 sq mi. (678,358 sq km); National Rank: 2
10 largest cities (2003 est.): Houston, 2,009,690; San Antonio, 1,214,725; Dallas, 1,208,318; Austin, 672,011; Fort Worth, 585,122; El Paso, 584,113; Arlington, 355,007; Corpus Christi, 279,208; Plano, 241,991; Garland, 218,027
ECONOMY
Total Gross State Product 2003 est. (millions of dollars): 813,112 (% of U.S. total: 7.5)
Per Capita Personal Income 2001: $28,472; National Rank: 28 (94% of the national average)
State Exports 2002 (millions of dollars): 95,396; National Rank: 1
Agriculture: Cattle, cotton, dairy products, nursery stock, poultry, sorghum, corn, wheat.
Industry: Chemical products, petroleum and natural gas, food processing, electric equipment, machinery, mining, tourism.

http://www.state.tx.us/


Travel

· State of Texas Tourist Office

http://www.traveltex.com/

· State of Texas: State Parks

http://www.tpwd.state.tx.us/

Gruss
Michael
 
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