Hallo

Heidi

Member
Um, es ist wirklich schwierig. Wenn ich mal weiß, in wie weit meine Ausbildung zur Tierphysiotherapeutin in Kalifornien anerkannt wird, dann kann ich besser planen, ansonsten muss ich mir einen Job suchen, oder vielleicht auch beides.
Ich hab auch das riesige Problem, dass die Tiere mit müssen (2 Hunde und 1 Pferd).
Selbst das stellt mich schon vor riesigen Herausforderungen.
Das nächste ist, dass ich lieber in den Großraum LA will und mein Mann Carmel/Monterey/San Francisco. LA ist im Sommer schon ätzend heiß. Wenn wir hier im Saarland 35 grad haben, bin ich schon am Limit. Aber in LA ist auch der Ozean, da ist die Hitze erträglicher. Also keine Ahnung wie du merkst.
 

Ezri

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Administrator
Also von der Einreise hier sind Tiere kein Problem. Logistisch dürfte das Pferd allerdings teuer sein.
Wg. der Hunde würde ich ggf. auch nur die kürzeste mögliche Strecke fliegen und den Rest als Roadtrip machen.
Für das Pferd gibt es Spezialisten für Tiertransporte.

LA ist ein riesen Moloch, der ist auch mit Meer heiß, die versiegelten Flächen (Straßen) und Gebäude heizen sich auf und halten die Hitze bzw. kühlt es sich in der Nacht auch nicht ab, weil die Klimaanlagen Abwärme abgeben.

Carmel ist hübsch, da ist es drumherum auch bewaldet und daher auch angenehmer von den Temperaturen her. Für ein Pferd und zwei Hunde aus meiner Sicht die bessere Wahl.
 

Heidi

Member
Das sehe ich eigentlich auch so, aber ich weiß nicht, ob ich in Carmel viele Kunden für die tierphysio akquirieren kann.
 

Ezri

Adminchen
Administrator
Das sehe ich eigentlich auch so, aber ich weiß nicht, ob ich in Carmel viele Kunden für die tierphysio akquirieren kann.
Ich würde fast sagen ja, auf dem Land leben doch eher z.B. Hundehalter, Reiter usw.
Habe in LA nicht so viele Hunde gesehen, die wären mir aufgefallen.
In Carmel wohnt z.B. Clint Eastwood. Das wären sicherlich so Leute, die eher einen Tierphysiotherapeuten beanspruchen würden, als das Gros in LA.
 

Ezri

Adminchen
Administrator
Und was die Schauspielkarriere deiner Tochter angeht, die wohl weltweit renommiertesten Schauspielschulen befinden sich in New York City, soll aber schwer sein, von denen angenommen zu werden.

Als wir das letzte Mal in Universal City im Hardrock Café waren, hatten wir folgendes Erlebnis:
Unsere Kellnerin frage uns, ob wie ein Selfie mit mir machen darf. Keine Ahnung, warum sie uns fragte. Ich sehe sicherlich nicht wie eine Schauspielerin aus. Sie selber war Extra bei Star Trek Voyager, aber großer Deep Space Nine Fan.
Was sagt das aus? Sie ist eine von tausenden, die kellnern müssen, weil sie es im Filmgeschäft nicht weiter bringen, als bis zu einer Komparsenrolle. Ganz so wie Penny aus "The Big Bang Theroy".
 

Wendy

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Teammitglied
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Prust - mein Patenkind - Stunt & Actor. Gut im networken (muß man sein in der Branche). "Unique skills" - weil wirklich exzellent in Martial Arts, aber optisch eben kein Asiate, sondern groß und blond. Wie gesagt - er hat nen guten Agenten, der ihn vertritt und ist inzwischen in der Schauspielergewerkschaft - wichtige Meilensteine.
Kriegt auch immer mal Rollen - man würde sagen "läuft". Wenn Du als Nobody in dieser Zeit mit wenigen Drehs ab und an was bekommst, ist es gut.
In "normalen Zeiten" geht er natürlich zu Castings, verdient sein Geld als Stunt in den Universal Studios in der Harry Potter Show (da wird man nach Anzahl der Auftrittte bezahlt), arbeitet in einem Restaurant und an der Rezeption bei nem Physiotherapeuten und gibt Taekwondo-Unterricht.
Und dabei hat er immerhin mal nen Auftritt in Greys Anatomy, einen in Wandavision und größere in kleineren Filmen.

Aber ohne Unterstützung von zu Hause würde das Geld trotzdem nicht reichen - und er ist sparsam.

Wo würdest Du denn in Los Angeles in der Stadt Deine Tiere unterbringen wollen? Hunde UND Pferd? Und die Region, die ihr ins Auge faßt ist einfach wahnsinnig teuer (von den Kosten, ein Pferd in die USA zu bringen mal ganz abgesehen - Dir ist schon klar, daß wir da über einen 5-stelligen Betrag an Transportkosten sprechen? Und daß Du eigentlich ausschließlich Lufthansa Cargo nutzen kannst - alle Anbieter von Pferdetransporten arbeiten nur mit denen, nur die haben wohl die entsprechenden Boxen und Flugzeuge darauf umgerüstet. (Außer Du hast irgendeinen Scheich mit Privatjet zur Hand).

Und Du mußt planen - die Wartezeit auf den Flug ist lang - denn eine Box ist für 3 Pferde - bezahlt werden muß die Box. Wenn sich keine mitreisenden Pferde für die Box finden, zahlst Du die ganze Box.

Dann kommen die Kosten für Quarantäne, Untersuchungen und Tests etc. dazu. Und natürlich Transport zum Flughafen und von dort im Zielland. Und dann noch die Hunde. Und dann brauchst Du ne Farm - oder wo willst Du das Pferd unterbringen und reiten? In der von Dir gewünschten Region kostet ne 2 Zimmerwohnung in einer sicheren Wohngegend mehrere tausend Dollar Miete. Und dörflich Wohnen im Einzugsgebiet ist nicht. Los Angeles ist riesig - das ist alles Stadt. Oder Du bist sehr sehr weit weg. Das kann man dann schon nicht mehr mit Anstand "Einzugsgebiet" nennen. San Diego ist noch teurer und von San Francisco und Umgebung brauchen wir nicht reden.

So ganz ausgegoren ist das alles noch nicht oder?
 
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Mona

Well-Known Member
Greencard
Der Sohn von Bekannten wollte auch unbedingt Schauspieler werden und am Anfang sah es auch gar nicht schlecht aus. Er hatte eine kleine, aber dauerhafte Serienrolle in so einer Soap, ergattert. Zwei oder drei Nebenrollen in irgendwelchen Fernsehsendungen bekommen. Dann wurde die Rolle aus der Serie rausgeschrieben. Sein kleiner Bekanntheitsgrad sank dann immer mehr. Er bekam über Jahre keine einzige Rolle mehr und ist jetzt Blogger oder so.
 

Heidi

Member
Meine Tochter hat zur Zeit keine Lust auf schauspielerei, sie hatte jetzt drei Angebote in den letzten vier Wochen und hat alle abgesagt.
Sie meinte ja nur, dass sie das gerne in den USA machen würde, wenn sie älter ist. Aber Teenager ändern nunmal ihre Meinungen öfter, so dass ich ja jetzt nicht denke, yippiee...wir gehen nach hollywood. Das ist alles Quatsch. Ich weiß nicht, ob ihr Ralf Möller kennt, er hat schon zweimal mit Leni geschrieben, aber vielmehr ein Video von Arnis Esel Loulu geschickt. Also wie gesagt, hier gehts erstmal darum, in die USA zu kommen und dann Fuß zu fassen.
 
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