Elektro-Autos

Ezri

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Hallo Calis

Ich hab von Joe Blue auch noch folgende Aussage zum Thema Wasserstoff gefunden:

Ernsthaft? Anstatt den Strom einfach direkt ins E-Auto zu laden, verbrauche ich erstmal 3 Mal so viel Strom, um damit Wasserstoff (derzeit aus dreckigem, also nicht Co2 freiem Erdgas) zu erzeugen, diesen dann aufwändig und kostenintensiv zu speichern, ihn dann mit 700 bar in den Tank des Autos zu pressen, und dann wieder verlustbehaftet mit der Brennstoffzelle Strom zu erzeugen, diesen dann in eine Puffer Batterie zu laden, um dann schlussendlich einen Elektromotor anzutreiben, wie beim E-Auto auch? Was für ein Schwachsinn. Zudem ist es sehr teuer und wartungsanfällig. Die Ölmultis und die Werkstätten freut es natürlich. Kapiert es endlich! Wir haben keinen sauberen Strom übrig für die Wasserstoffherstellung! wir brauchen Wasserstoff (H2) um die Energie der Windräder zu speichern. Und dann fügen wir Co2 hinzu und machen Methan draus und verfeuern das in Co2-Neutralen Kraftwerken, wenn wir mal wenig Wind haben. Dafür brauchen wir H2, nicht damit man mit seiner ollen Gurke herumgurken kann. Denn das Wasserstoffauto ist im Grunde auch nur ein Elektroauto mit grottiger Effizienz und benötigt 3x so viel Strom im Gegensatz zum reinen E-Auto. Alleine auf die Idee, die elektrische Energie erst in Wasserstoff wandeln zu wollen, um dann am Ende doch wieder elektrisch unterwegs zu sein, ist ungefähr so Intelligent, wie ständig über den Umweg Dachboden in den Keller zu steigen.
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ChrisH

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Bzgl. der Reichweite bin ich darauf gestoßen:

Eine Schweizer Firma entwickelt wohl gerade einen Akku mit 1000+ Reichweite.

Zum Strom: Ich denke, wenn man es irgendwann schaffen sollte, genug sauberen Strom zu haben, sind E-Autos eine gute Sache. Wenn wir aber auf Biegen und Brechen Atomkraftwerke etc. abschalten, eine Versorgungslücke bekommen, bringt es wenig, wenn wir den Strom dann billig aus dem Ausland importieren, wo es egal ist, was da in die Luft geht. Dann haben wir die gleiche Luft, können aber zumindest wieder mit dem Finger auf andere zeigen.
 

stefan tweets

Well-Known Member
Der Artikel klingt stark nach SuperCaps manchmal auch GoldCaps genannt. Die Menge der gespeicherten Energie ist im Vergleich zu den normalen Kondensatoren gewaltig hoch, Kapazitäten von mehreren Farad sind kein Problem.
Im Studium hatte ich damit zu tun, muss aber gestehen das ich vergessen habe was die Nachteile sind.
 

Ezri

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Wir tasten uns ran und hatten gestern eine Anprobe :kicher

 

goEast

Well-Known Member
Huch, wie habe ich denn den Thread verpasst?

Wir haben seit gut zwei Jahren einen Hyundai Ioniq Electric - angeschafft als Zweitwagen aber sehr schnell der ErstWagen geworden, der Dodge ist de facto fast nur noch zum Hänger ziehen da.

Mit rund 35.000 nun auf der Uhr keine Probleme und wenn man wieder mal in den Verbrenner steigt, dann wirkt das Konzept antiquiert. So wie bei Festplatten und SSD - Man will nie wieder zurück, aber in der Anfangsphase war Kapazität/Preis noch hart.

Geladen wird er eigentlich nur zu Hause - man muss nicht mehr extra wegfahren um zu tanken, er ist halt morgens voll (wie das Handy ja auch) und wenn man mal weiter fährt - Schnelllader gibt es genug (nur die Abrechnung darf gerne endlich mal gefixt werden, da muss man sich noch zu viel mit beschäftigen, damit es auch günstig ist)
 

Ezri

Adminchen
Administrator
Supie goEast, auch eine Sache die viele beschäftigt. Aber je nach Fahrprofil muss das Auto noch nichtmal jede Nacht an die Strippe, sondern ggf. nur einmal die Woche.
Zur Zeit fahre ich ungefähr einmal die Woche zur Tanke, wenn alles läuft kommendes Jahr, wie es hoffentlich laufen soll, kommt das Auto dann einmal die Woche nachts an die Strippe. :D
 
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