USA-Auswandererforum, Tipps rund ums Auswandern in die USA  

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Arbeit, Job und Praktikum Welche Branchen in den USA bieten die besten Karrierechancen? welche Möglichkeiten eröffnet das Internet bei der Jobsuche? Was wollen Sie in den USA beruflich machen, wenn Sie auswandern bzw. bereits ausgewandert sind? Lesen Sie die Tipps anderer und profitieren Sie davon.

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Alt 12.01.2010, 00:03
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Dann befasse ich mich mal mit der Anerkennung. Es sit sehr unwahrscheinlich, dass Deine deutsche Ausbildung in den USA anerkannt wird (da noch nichteinmal ein Dr. med. heir anerkannt wird. Die meisten Berufe, die sich mit dem Heilen von Menschen befassen, verlangen mindestens ein Master Degree (ausgenommen Krankenschwestern, die das heilen ja nur "unterstuetzen"). Zu der Universitaetsausbildung udn dem erfolgreichen Abschluss kommt dann noch die Zulassungszertifizierung des jeweiligen State Bord fuer diesen Beruf. Es koennte allerdings sein, dass eine Universitaet einen Teil Deiner deutschen Ausbildung anerkennen koennte, und du somit ein verkuerztes Studium machen koenntest. Das wuerde dann auf jeden Fall der Registrar der entsprechenden Uni entscheiden.

Jeder Beruf, der an Menschen arbeitet, muss hier ne Lizenz haben (ob das nun Friseure, oder fusspfleger, oder aber medizinische Berufe sind).

Wo man allerdings hier so etwas wie Heilpraktiker studieren kann, entzieht sich meiner Kenntniss. Die meisten, die hier alternative Medizin betreiben, sind entweder Dr. der Medizin, oder Dr. der Chiropraktik und spezialisieren sich dann auf diese alternativen Anwendungen.
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Alt 12.01.2010, 14:27
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Erst mal Danke für eure Mühe!!! Das hat mir trotzdem sehr geholfen!!!

Was ich nur jetzt wiederrum nicht verstehe ist die 'Arbeit am Menschen'.

Ich bin Zahnmedizinische Fachangestellte (altdeutsch Zahnarzthelferin )!

Habe auch den sogenannten 'Gesellenbrief', also das Zertifikat und über 5 Jahre Berufserfahrung etc. pp!

Wird der dann auch nicht anerkannt??
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Ärzte schütten Medikamente, von denen sie wenig wissen, zur Heilung von Krankheiten,
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  #13 (permalink)  
Alt 12.01.2010, 14:32
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Nachdem, was Selfkant geschrieben hat, wird der auch nicht anerkannt.
Aber warten wir mal ab, was andere noch dazu zu sagen haben
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Maaaahlzeit
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  #14 (permalink)  
Alt 12.01.2010, 16:22
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Okaaay, das haut mich jetzt etwas von den Socken?! (ich meine, jeder kann absaugen oder Ketac anrühren!? )

Aber nun gut, ich warte mal, was andere dazu sagen.

(...hätte ich mal doch studiert )
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  #15 (permalink)  
Alt 12.01.2010, 16:30
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Da will ich auch da mal der ueberbringer der schlechten Nachricht sein!

Auch diese Ausbildung wird hier nicht anerkannt. Je nachdem, was Du in diesem Beruf machst, ist da shier entweder ein zwei oder 4 jaehriger Studienberuf. Entweder 2 Jahre an einem Junior College, endend mit einem Associate Degree, oder 4 Jahre an einem College, endend mit einem Bachlor Degree.

Danach erfolgt dann noch immer die Zertifikation oder Lizenz Pruefung.

Aber auch hier kann dir ein Teil Deiner Ausbildung anerkannt werden, das wird aber von der jeweiligen Lehranstalt entschieden.
Zitat:
Zitat von Cailleach Beitrag anzeigen
Erst mal Danke für eure Mühe!!! Das hat mir trotzdem sehr geholfen!!!

Was ich nur jetzt wiederrum nicht verstehe ist die 'Arbeit am Menschen'.

Ich bin Zahnmedizinische Fachangestellte (altdeutsch Zahnarzthelferin )!

Habe auch den sogenannten 'Gesellenbrief', also das Zertifikat und über 5 Jahre Berufserfahrung etc. pp!

Wird der dann auch nicht anerkannt??
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  #16 (permalink)  
Alt 12.01.2010, 16:38
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Zitat:
Zitat von Cailleach Beitrag anzeigen
Okaaay, das haut mich jetzt etwas von den Socken?! (ich meine, jeder kann absaugen oder Ketac anrühren!? )
Der grosse Unterschied liegt bei koennen und duerfen!

Von der Koennen Seite koennte ich auch bei vielen Krankheiten Patienten behandeln (bei manchen eventuell besser als viel Aerzte), von der duerfen seite darf ich aber nur in der Forschung und Entwicklung arbeiten, obwohl ich oft meine Kenntnisse an Aerzte vermittelt habe, die diese dann an Patienten anwenden,

Zitat:
Aber nun gut, ich warte mal, was andere dazu sagen.

(...hätte ich mal doch studiert )
Auch das haette Dir nicht absolut viel bei medizinischen Berufen geholfen, da selbst ein Dr. med. aus Deutschland einen grossen Teil seines Studiums hier wiederholen muss, um hier an Patienten arbeiten zu duerfen!

Man muss sich einfach damit abfinden, andere Laender, andere Vorschriften, denn ein MD von hier darf auch nicht ohne Weiteres in Deutschland arbeiten.
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  #17 (permalink)  
Alt 12.01.2010, 17:08
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Zitat:
Zitat von Selfkant Beitrag anzeigen
Man muss sich einfach damit abfinden, andere Laender, andere Vorschriften (...)
Andere Länder, andere Vorschriften, dass ist richtig. Aber man darf sich ruhig etwas darüber aufregen

Zitat:
Zitat von Selfkant Beitrag anzeigen
(...) denn ein MD von hier darf auch nicht ohne Weiteres in Deutschland arbeiten.
Dem kann ich so nicht ganz zustimmen. Generell werden Weiterbildungsabschlüsse aus Ländern ausserhalb der Europäischen Union, des Europäischen Wirtschaftsraumes und der Schweiz in der EU zwar nicht automatisch angerechnet, werden oftmals nach einer Überprüfung der Gleichwertigkeit aber anerkannt. Gegebenenfalls werden Nachforderungen gestellt oder man muss ein Anerkennungsjahr o.ä leisten.

Der MD aus den USA wird in Deutschland aber beispielsweise anerkannt (so einen Fall hatten wir bei uns in der Firma). Der MD ist allerdings dem deutschen Dr. med. nicht gleichwertig (da man keine Dissertationsarbeit in Deutschland geschrieben hat, darf man sich auch nicht Dr. med. nennen). Man kann aber durchaus an Patienten schnippseln etcpp.

Die USA selber fahren im Thema Anerkennung von Ausbildungen und Weiterbildungen aber leider oft einen Sonderzug (den Streit gibt es auch im Zusammenhang mit der Bologna Reform). So behaupten sie nach wie vor, dass ein Bachelor bzw. Master aus Europa viel schlechter sei als ein Bachelor bzw. Master aus den USA. *hust*, da ich kann ich locker das Gegenteil beweisen aber das ist ein Thema was nicht hier in das Topic gehört.

Sorry für das "Off Topic"
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  #18 (permalink)  
Alt 12.01.2010, 18:16
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Zitat:
Zitat von Admin Beitrag anzeigen
Der MD aus den USA wird in Deutschland aber beispielsweise anerkannt (so einen Fall hatten wir bei uns in der Firma). Der MD ist allerdings dem deutschen Dr. med. nicht gleichwertig (da man keine Dissertationsarbeit in Deutschland geschrieben hat, darf man sich auch nicht Dr. med. nennen). Man kann aber durchaus an Patienten schnippseln etcpp.

Noch ein Häuchlein OT: Es gibt auch in D ausgebildete Ärzte ohne Dissertation - die sind vollwertige Ärzte, nur ohne Dr.-Titel. Von der Ausbildung und der Tätigkeit her stehen sie den Kollegen mit Titel in nichts nach, sie haben halt nur nicht promoviert.
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  #19 (permalink)  
Alt 12.01.2010, 19:26
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Zitat:
Zitat von Admin Beitrag anzeigen

Der MD aus den USA wird in Deutschland aber beispielsweise anerkannt (so einen Fall hatten wir bei uns in der Firma). Der MD ist allerdings dem deutschen Dr. med. nicht gleichwertig (da man keine Dissertationsarbeit in Deutschland geschrieben hat, darf man sich auch nicht Dr. med. nennen). Man kann aber durchaus an Patienten schnippseln etcpp.

Sorry für das "Off Topic"
ist eigentlich nciht so sonderlich Off-topic, da es ja um anerkennugn geht.

Soviel ich weiss, kann ein USA MD (der ja hier einen Doktortitel fuehrt und eigentlich eine Laengere Ausbildung als ein deutscher Arzt hhinter sich hat), in Deutschland ohne deutsche Zusatzausbildung nie zum Facharzt werden, auch wenn er das gleiche Fach hier bestritten hat (vom fuehren eines ansonsten auf der ganzen Welt anerkannten Dr. Titels mal zu schweigen)

Bei anderen akademischen Berufen ist das nicht viel anders, sobald diese berufe lizenziert werden muessen. (was dann die Aussage wegen des Studiums betrifft)
Ein gutes Beispiel ist meine Frau. Ichhatte vor Jahren die Chance, wieder fuer eine Zeit in der deutschen Niederlassung der Firma zu arbeiten (in NRW, wo ich original auch herkam), und daher hatten wir beim Kultusministerium angefragt, ob meine Frau in Deutschland als lehrerin arbeiten koennte. Zu dem Zeitpunkt hatte meine Frau zwei Master Degrees und eine Phd. Ausbildung mit ABD Status, und lehrte schon als Instructor an einer Grad School of Education, und bildete Lehrer aus, die ihren Master machen wollten. Ihr wurde mitgeteilt, dass ihre Ausbildung nicht anerkannt wuerde, udn sie maximal als Quereinsteiger (wie etwa Ingenieure usw.) als Fachlehrer eingestellt werden koennte, wenn sie begleitend ihre Lehramtsausbildung machen wuerde, inklusive Referendar usw. Sie haette also auf Bachelor Level wieder ihr Studium anfangen muessen, und waere eventuell von Leuten ausgebildet worden, die sie normalerweise selbst als Studenten in ihren Klassen gehabt haette. Verreuckte Welt!

Wir sind natuerlich nciht umgezogen, da es fuer mich nur ein lateral move gewesen waere.
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Alt 12.01.2010, 21:22
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Zitat:
Zitat von Selfkant Beitrag anzeigen

Ein gutes Beispiel ist meine Frau. Ichhatte vor Jahren die Chance, wieder fuer eine Zeit in der deutschen Niederlassung der Firma zu arbeiten (in NRW, wo ich original auch herkam), und daher hatten wir beim Kultusministerium angefragt, ob meine Frau in Deutschland als lehrerin arbeiten koennte. Zu dem Zeitpunkt hatte meine Frau zwei Master Degrees und eine Phd. Ausbildung mit ABD Status, und lehrte schon als Instructor an einer Grad School of Education, und bildete Lehrer aus, die ihren Master machen wollten. Ihr wurde mitgeteilt, dass ihre Ausbildung nicht anerkannt wuerde, udn sie maximal als Quereinsteiger (wie etwa Ingenieure usw.) als Fachlehrer eingestellt werden koennte, wenn sie begleitend ihre Lehramtsausbildung machen wuerde, inklusive Referendar usw. Sie haette also auf Bachelor Level wieder ihr Studium anfangen muessen, und waere eventuell von Leuten ausgebildet worden, die sie normalerweise selbst als Studenten in ihren Klassen gehabt haette. Verreuckte Welt!

Wir sind natuerlich nciht umgezogen, da es fuer mich nur ein lateral move gewesen waere.
Wäre diesen Anforderungen an einen Aspiranten aus D mit gleichwertiger Ausbildung beim Umzug in die USA anders gewesen?
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Anerkennung, Heikpraktiker, Übersetzung

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